Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung

Die Vorbereitungen zu meiner neuen Wasserausstellung am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie sind in der Endphase angelangt und bald werden die Bilder gehängt.

Ich habe viele neue Aufnahmen von meiner diesjährigen Reise nach Ostafrika verwendet und kann so neue Akzente setzen. Und natürlich soll sie ja zum Ausstellungsort passen: also mit Affen!

 

Freue mich auf Ihren Besuch und die Vernissage. Eintritt ist frei und die Ausstellung ist zu normalen Bürozeiten ohne weiteres zugänglich.

Die Eröffnung ist die zweite Oktoberwoche geplant, genaues Datum kommt noch. Adresse ist aber schon klar, das ist der MPI am Deutschen Platz 6, bei der Nationalbibliothek.

Zugänglich ist natürlich auch noch mein beliebtes Wasserbuch, das Sie bei mir oder im Buchhandel beziehen können. Details dazu finden Sie hier …

Ein Fotoband um das Thema Wasser in Kenia.
Ein Fotoband um das Thema Wasser in Kenia. Mit Beiträgen von Ulrich Werner Schulze und Bettine Reichelt

 

Von Kadavern und Gerippen – Einblicke in die Knochenarbeit eines Fotografen

Vielen Dank and Schemenkabinett für die Einladung zu Ihrer Veranstaltung am Samstag. Tolle Atmo unter den WGTlern und der Saal am Naturkundemuseum Leipzig war Rand voll!

Ich konnte über die Knochenarbeit eines Fotografen erzählen und mein neues Buch vorstellen: Till Death Do Us Part.

Und hier eine schönes Video, das ich zeigen konnte:

Meine Kraft wächst aus der Stille

Meine Kraft wächst aus der Stille (Fotografie und Stille)

Im Bild kann man Stille erleben und in der Natur aufnehmen, im Wort dem neu Entdeckten einen Rahmen geben. Der Weg in die Stille ist ein Weg der Achtsamkeit, der mich meine eigenen Fähigkeiten neu wahrnehmen lässt.
Begleitet von dem Fotografen Fabian Haas entdeckt man das Alltägliche neu. In der Verbindung mit einem Wort, einem Satz, aufgeschrieben und mit dem Bild verbunden unter der Begleitung durch Bettine Reichelt lassen die Teilnehmenden das Wahrgenommen in sich wirken.

Mitzubringen:
eigener Fotoapparat und wenn möglich eigenes Notebook

Termin
05.05.2017 – 07.05.2017  Ganztägig in Kohren-Salis

Das Link zur Anmeldeseite

Perfekte Fotos von Ihren Vorlagen: Kunstwerke & Gemälde, Dokumente, Papierbilder

Mein VHS-Kurs für

Perfekte Fotos von Ihren Vorlagen:
Kunstwerke & Gemälde, Dokumente, Papierbilder

findet am 8. April 2017 in der VHS-Leipzig, Löhrstr, statt.

Bild von Joachim Patinir, 15 Jh.
Bild von Joachim Patinir, 15 Jh.

Der Workshop vermittelt, wie Sie Ihre Familienfotos, Kunstwerke & Gemälde, Bücher, Dokumente aber auch z. B. Briefmarkensammlung in exzellenter Qualität mit einer digitalen Kamera abfotografieren können. Die Vorteile sind klar: Sie können die Bilder mit Ihren Freunden und Familie teilen. Bei Verlust oder Beschädigung der Originale haben Sie immer noch eine digitale Erinnerung, die ggf. auch als Nachweis für Ämter und Versicherungen reicht. Erst einmal als Digitalbild vorhanden, können Sie besonders wertvolle Original natürlich sicher wegschließen und doch immer wieder genießen.

Alles weitere finden Sie auf der Seite der VHS-Leipzig: direkt zum Kurs.

Nach dem Hack ist vor dem Hack

oder heisst es „Häck“. Egal.

Zwei Witzbolde hatten diese Seite gehackt und zwei Beträge durch ihren eigenen Blödsinn ersetzt. Es ist nicht viel passiert, aber ich möchte doch wieder die originalen Beiträge in meinem Blog haben.

Es war das Doppelportrait von Sperber und Haustaube…

Sperber schlägt eine Haustaube in Leipzig. Pixels on Screen.
Sperber schlägt eine Haustaube in Leipzig. Pixels on Screen.

Gesehen bei der Deutschen Nationalbibliothek Ende letzten Jahres.

Und dann noch der Fluss aus Gold! Ich glaube er ist versiegt aber war schön anzuschauen.

Viele Grüße

Fabian

Petronas Towers

Vor etlichen Jahren, das war 2004, war ich wegen einer Konferenz in Malaysia, genauer in der Hauptstadt Kuala Lumpur. Die Petronas Towers waren die höchsten Gebäude der Welt!


Natürlich steckten die ditigalen Kameras noch in den Kinderschuhen, ich hatte dennoch eine dabei.

Die Olympus E-100RS war mein ganzer Stolz (im DigitalCameraMuseum von 2016). Nur 1360*1024 Pixel, deutliches Bildrauschen gab es ab ISO50 oder so und die Auflösung war schon in 2004 nicht mehr wirklich aktuell. Dafür machte sie 15 Aufnahmen pro Sekunde, was damals und für lange Zeit ziemlich einzigartig war.

Die geringe Auflösung und das Rauschen wollte ich durch mehrteilig Panoramaaufnahmen ausgleichen, was aber nur zum Teil gelang.

Heute habe ich mir aber mal 5 alte Aufnahmen vorgenommen und mit Adobe Lightroom zusammengesetzt (jetzt sind es 1138 * 2564 Pixel) und mit den ganzen Einstellungen neu bearbeitet. Entrauschen, Schärfen, Dunst und Kontrast. Standard eben. Heute!

Mit den Ergebnissen bin ich sehr zu frieden, wo bei ich wohl noch ein paar Spiegelungen entfernen muss, aber die Auflösung und die generelle Bildschärfe ist in etwa so, wie man sich das heute vorstellt.

Also: die alten Dateien nicht einfach Löschen, sondern auch mal neu bearbeiten!

Infrarot-Fotos

Eine Leipziger Fotogruppe hatte eingeladen den Schönefelder Schlosspark zu besuchen und fotografisch durch den Stadtteil zu streifen. Das war immer toll mit den Leuten, also nichts wie hin.

Hier einige Bilder, alles frei Hand.


(Für eine große Ansicht bitte auf das Bild klicken)

Da es außerdem strahlend blauen Himmel gab, dachte ich mir, na das ist doch genau der richtige Tag um mal wieder Infrarot-Fotos zu machen! Vor Jahren hatte ich mit der Nikon D70 experimentiert; mit der Olympus EM-1 hatte ich das noch nie versucht. Kurz mit der Fernsehfernsteuerung gecheckt, ob die Kamera IR empfindlich ist — ja das ist sie! — und den Heliopan RG 695 Filter per Adapterring aufgesetzt.

Da die Filter recht teuer sind, dachte ich mir damals, ich kaufe den gleich eine Nummer größer, dann passt er auf alle Linsen. Und die RG 695 bedeutet, das der Filter Licht ab einer Wellenlänge von 695 nm durchläßt. Das ist relativ viel. Da ich aber kein Stativ mitnehmen, sondern Freihand arbeiten wollte, war mir das gerade recht. Dann ist auch das Sucherbild etwas heller.

Den ganzen Rest habe ich auf Automatik gelassen: WB, AF, ISO bei 1600 und A mit Blende 2.8-4 ergaben mit dem BildStabi Zeiten, die ich leicht per Hand halten konnte. Gut, ich hatte mich schon mal angelehnt.

Und ja es ging! Keine Probleme mit der Belichtungsmessung oder der Scharfstellung, alles arbeitet präzise und wie gewohnt. Der EVF gab ein vernünftiges — rotes — Bild wieder, mit dem man super arbeiten konnte. Kein Vergleich mehr zur Nikon D70, wo man nie so genau die Scharfstellung kontrollieren konnte.

 

Bis dass der Tot uns scheidet

ist der deutsch Titel meines Buches Till Death Do Us Part in dem ich den Übergang von Leben zum Tode zu neuem Leben beobachte.


In Till Death Do Us Part untersuche ich die Vergänglichkeit der Tiere und zeige die faszinierenden Formen, die in einem Körper verborgen sind. Jedes Ende ist ein Neuanfang und jeder Tierkörper ist eine Quelle für neues Leben.

Der Text ist nun komplett auf Deutsch verfügbar und Sie können ihn hier gleich herunterladen.

An den Photos ändert sich natürlich nichts! (Für eine große Ansicht bitte aufs Bild klicken.)

Mit einem Vorwort von Mark Benecke Ph.D. und einer Einführung von Ulrich Werner Schulze. 192 Seiten, mit 100 Fotos und einer Karte.  BoD-Verlag. ISBN 978-3-7412-8166-2. 

24,95 Euro zzgl. Porto und Verpackung. Text in Deutsch und English

Das Buch kann direkt von mir bezogen werden Fabian Haas, oder über den Buchhandel bzw. online Plattformen.